Künftige Strategie bleibt unklar
WCM will Klöckner enger an sich binden

Vom einstigen Stahl- und Verarbeitungskonzern Klöckner-Werke AG (KW), Duisburg, bleibt nicht viel übrig.

kv DUISBURG. Die Verwaltung wird sich im Verlauf dieses Jahres aus Duisburg verabschieden, kündigte Vorstandsmitglied Franz-Josef Seipelt in der Hauptversammlung an. Die WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG, die seit letztem Jahr 82 % an KW hält, will die Verwaltung in Frankfurt zusammenführen. Dabei werden nur wenige Beschäftigte aus Duisburg benötigt. Ein Sozialplan wurde inzwischen beschlossen.

Auch auf Fragen von Aktionären wurde nicht deutlich, welche Strategie WCM bei KW verfolgt und wie künftig der Verlustvortrag von rund 1 Mrd. Euro genutzt werden könne. Laut Seipelt werde sich KW künftig auch mit dem Handel von Beteiligungen und Finanzinvestitionen betätigen. Das genau ist der Unternehmensgegenstand von WCM.

Das Umsatzvolumen ist mit der Abgabe der Foliensparte von 1,9 Mrd. Euro auf 1 Mrd. Euro gesunken. Die Prognosen für das Geschäftsjahr 2001/02 (30.9.) fielen recht zurückhaltend aus. Das vergleichbare Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit werde "deutlich" über dem Vorjahr liegen. Es war damals leicht negativ. Allerdings fällt durch den Folienverkauf ein außerordentlicher Ertrag von knapp 500 Mill. Euro an.

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