Künstliche-Intelligenz-Kongress
Grace - der höfliche Roboter

Amerikanische Wissenschaftler haben einen höflichen Roboter gebaut. Der 1,8 Meter große Roboter Grace ist nach Angaben seiner Konstrukteure in der Lage, in Situationen, in denen er sich nicht weiter helfen kann, um Hilfe zu bitten.

HB/dpa WASHINGTON. Ansonsten kann Grace auch viel ohne fremde Hilfe machen. So soll der Roboter in der Lage sein, in der verwirrenden Welt eines Kongresses zu überleben. Grace kann sich angeblich in der Hotelrezeption anmelden, geduldig in Schlangen stehen und sogar einen Vortrag halten. Entwickelt wurde er Carnegie Mellon University in Pittsburgh (Pennsylvania).

Bei dem Kongress für künstliche Intelligenz im kanadischen Alberta in der kommenden Woche soll Grace seine Künste unter Beweis stellen.

Der tonnenförmige Roboter, dessen Kopf aus einem Monitor besteht, verfügt unter anderem über digitale Kameras und Laser, um Entfernungen einzuschätzen und Hindernissen auszuweichen. Da er keine Arme hat, ist Grace darauf angewiesen, von Zeit zu Zeit um Hilfe zu bitten. So kann er etwa einen Kongressteilnehmer fragen: "Könnten Sie mir bitte mein Namensschild anbringen? Ich habe leider keine Hand mehr frei".

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