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Künstlichen Blutegel entwickelt

Amerikanische Mediziner haben einen künstlichen Blutegel entwickelt, der den natürlichen Parasiten im Medizinbetrieb ablösen könnte.

DÜSSELDORF. Der neu entwickelte künstliche Saugapparat arbeite effizienter als der des Tieres, berichten die Forscher von der Universität Wisconsin. Der künstliche Blutsauger könne den Blutfluss besser stimulieren. Mediziner nutzen die Parasiten vor allem, um nach einer Operation den Rückfluss des Blutes aus dem Gewebe zu fördern.

Der therapeutische Effekt entsteht durch das Absaugen von Blut und die gleichzeitige Gabe von blutverdünnenden Substanzen. Der künstliche Blutegel ist unersättlich und kann beliebige Mengen des Blutverdünners Heparin abgeben. Zudem dringt das Gerät in tiefere Gewebe ein als normale Blutegel und kann auch dort den Blutfluss ankurbeln. "Der wichtigste Vorteil des Geräts ist vielleicht, dass es kein Blutegel ist", sagt Nadine Connor. Patienten wollen die ekligen Biester nicht an ihrem Körper haben.

ddp

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