Kürzungen im Asset-Management
Deutsche Bank streicht weitere Stellen

Die Deutsche Bank will im kommenden Jahr offenbar 1 500 Stellen im Bereich Vermögensverwaltung (Asset-Management) abbauen. Das berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf den Global Chief Investment Officer von Deutsche Asset Management, Dean Barr

Reuters FRANKFURT. Das entspräche einer Streichung von rund 20 % der 8 000 Stellen in der Vermögensverwaltung der Bank und dem US-Vermögensverwalter Scudder. Die Kürzungen stünden im Zusammenhang mit der Scudder-Übernahme durch die Bank. Betroffen seien unter anderem Portfolio-Manager, Analysten und Händler. Bei der Deutschen Bank war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

"Das wird wirkliche Kostensenkungen bringen", sagte Barr der Zeitung zufolge. Die Deutsche Bank hatte den US-Vermögensverwalter Scudder von Zurich Financial Services im Tausch gegen ihren 75,9-prozentigen Anteil am Versicherer Deutscher Herold, ihre Lebensversicherungen in Italien, Spanien und Portugal und einen Baranteil erworben.

Bereits Anfang November hatte die Bank einen weitergehenden Stellenabbau angekündigt. Zusätzlich zu einer bereits angekündigten Streichung von 2 600 Stellen würden bis 2003 vor allem im Inland 4 500 weitere Arbeitsplätze wegfallen, hatte die Bank mitgeteilt. Weltweit sind rund 97 000 Mitarbeiter im Konzern beschäftigt. Den damaligen Angaben der Bank zufolge sollen 3 300 Stellen im Bereich Private Clients und Asset Management wegfallen. Weitere 1 200 würden im Bereich DB Services abgebaut, hatte es geheißen. Die Aktie der Deutschen Bank notierte am Vormittag mit 1,43 % im Plus bei 73,25 ?.

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