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Kultschauspieler Peter Lorre

Jede Woche finden Sie hier Rezensionen aus der Handelsblatt-Redaktion.

Michael Omasta, Brigitte Mayr, Elisabeth Streit (Hrsg.): Peter Lorre - Ein Fremder im Paradies.Paul Zsolnay Verlag, Wien 2004, 271 Seiten, 19,90 Euro.

Wien, Berlin, Hollywood lauteten die Stationen von Peter Lorre. Als Kindermörder in Fritz Langs Meisterwerk "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" schrieb er Filmgeschichte. An der Seite von Humphrey Bogart spielte er in Klassikern wie "Casablanca" oder "Der Malteser Falke". Peter Lorre fiel Zeit seines Lebens aus dem Rahmen. Die untersetzte Gestalt, das runde dickliche Gesicht mit den hervorquellenden Augen waren sein Markenzeichen und legten ihn schon früh auf die Rolle des Außenseiters fest. Nun ist ein Buch mit seltenen Fotos, neuen Dokumenten und essayistischen Texten bekannter Autoren wie Ilse Aichinger oder Elfriede Jelinek erschienen. Dieses Werk würdigt nicht nur das filmische Schaffen Peter Lorres. Mit sehr viel Liebe fürs Detail wird die Biografie dieses großen Schauspielers in allen Facetten beleuchtet. Ralf Balke

Al Golin:Trust or Consequences.American Management Association, New York 2004, 248 Seiten, 24,48 Euro.

Baue heute Vertrauen auf oder du verlierst morgen Marktanteile. Die Erkenntnis von PR-Experte Al Golin, Mitbegründer der internationalen Kommunikationsagentur Golin Harris, ist zwar nicht neu. Aber nachdem Finanzskandale das Vertrauen von Konsumenten und Anlegern erschüttert haben, empfiehlt es sich doch, dass sich Unternehmenslenker die Bedeutung dieser Aussage wieder ins Gedächtnis rufen. Der 75-jährige Golin weiß, wovon er spricht: Schließlich hat er mehr als vier Jahrzehnte die Höhen und Tiefen des PR-Business mit Kunden wie McDonald?s, Johnson & Johnson und Toyota erlebt. In seinem Buch gibt er viele Beispiele, wie Unternehmen Vertrauen aufbauen können und davon profitieren. Golins Expertise ist übrigens gerade auch bei der US-Regierung gefragt. Er ist Mitglied einer Kommission von Kommunikationsexperten, die helfen soll, das Image der USA in der Welt wieder aufzupolieren. Der erste Schritt, verriet Golin dem Handelsblatt, müsste sein, US-Präsident George W. Bush ein weicheres Image zu verpassen. Maike Telgheder

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