Kunde kann mit Geschenken häufig nichts anfangen
Einzelhandel warnt vor überzogenen Erwartungen an Rabatte

Der Einzelhandel warnt nach dem Fall des Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung vor zu großen Erwartungen der Verbraucher.

ddp/vwd KÖLN. In Deutschland werde es auch künftig nicht zugehen wie auf einem "orientalischen Basar", sagte der Chef des Hauptverbandes des deutschen Einzelhandels (HDE), Holger Wenzel, am Mittwochmorgen im Deutschlandfunk. Die Verkäufer seien im Umgang mit Kunden geschult worden, "die sehr forsch auftreten". Im übrigen sei davon auszugehen, dass Händler die Rabatte von 5 bis 10 %, die sie vielleicht gewähren, vorher auf den Preis "draufgeschlagen" haben.

Wenzel äußerte sich auch skeptisch zu Kundenkarten, mit denen die großen Kaufhausketten ihren Kunden künftig Preisnachlässe gewähren wollen. Dieses Rabatt-System sei ein "Verdrängungsfaktor" für kleine Händler, die keine solchen Karten anbieten könnten. Hier seien höchstens Zusammenschlüsse mehrerer Geschäfte in einer Region möglich. Auch warnte der HDE-Vertreter vor Zugaben. Hier würden bei Großeinkäufen kleine Geschenke gemacht, die der Käufer häufig gar nicht brauche.

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