Kunden haben wenig Eile mit neuen Aufträgen
Goldman Sachs sieht Software-Industrie weiter schwach

Laut Goldman Sachs deuten die Resonanzen der dort vertretenen Unternehmen darauf, dass das zweite Quartal in den USA mindestens so schlecht wie das erste Ausfallen sollte.

NEW YORK. Die in Kalifornien laufende Enterprise 2001, eine Fachmesse der Software Industrie, signalisiert ein anhaltend schwieriges Branchenumfeld. Laut Goldman Sachs deuten die Resonanzen der dort vertretenen Unternehmen darauf, dass das zweite Quartal in den USA mindestens so schlecht wie das erste Ausfallen sollte. Zudem bestätigt sich zunehmend das unerwartet stark nachlassende Umfeld in Europa.

Kunden hätten zwar weiterhin großes Interesse an Technologie, aber wenig Eile bei der Erteilung von insbesondere großen Aufträgen. Goldman Sachs befürchtet, dass die Prognosen der Software Industrie für das zweite Halbjahr und möglicherweise auch 2002 erneut reduziert werden müssen. Da die Branche oftmals erst gegen Quartalsende ein besonders hohes Geschäftsvolumen verzeichnet, könne man derzeit jedoch noch keine sichere Bilanz ziehen.

Infos zur aktuellen Entwicklung der US-Unternehmen und dem Aktienmarkt in Übersee finden Sie im Special von Handelsblatt.com: Neartime New York.

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