Kunden warten ab
Schwacher PC-Spielemarkt in Deutschland

Der Markt für PC- und Videospiele musste 2001 einen Umsatzrückgang um rund fünf Prozent auf 1,53 Mrd. Euro hinnehmen.

pos DÜSSELDORF. Die Stückzahl ging nach Angaben des Verbandes der Unterhaltungssoftware Deutschland e.V., Paderborn, (VUD) um zwei Prozent auf 70,5 Mill. Einheiten zurück. Der VUD stützt sich dabei auf Erhebungen im Handel durch die GfK. Für 2002 erwartet der VUD ein Wachstum im einstelligen Bereich, insbesondere aufgrund der kommenden Markteinführungen von X-Box (März) und Gamecube (Mai).

Drastisch fiel der Rückgang im Bereich der Software für Videokonsolen aus. Hier brach der Umsatz von 609 auf 556 Mill. Euro ein. Hintergrund war zum einen die Umstellung von der alten auf die neue Konsolengeneration (Playstation 2), von der bis Ende 2001 erst rund 750 000 Stück verkauft waren. Gleichzeitig gaben die Preise für die alten Konsolenspiele teils drastisch nach (Ausverkauf). Zum anderen, so Hermann Achilles, Geschäftsführer des VUD, konnte Nintendo den Pokemon-Hype des Jahres 2000 für Gameboy und Gameboy Advance nicht wiederholen.

Die gesamte Branche, so Achilles, setze große Hoffnungen in den Start der neuen Videokonsolen. Sie erhofft sich eine generelle Akzeptanzsteigerung für die digitale Unterhaltung in Deutschland.

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