Kundgebung in Bonn
Warnstreiks bei der Telekom in NRW

Mit Beginn der Tagesschicht sind rund 500 Beschäftigte aus sechs Telekom-Niederlassungen in Nordrhein-Westfalen am Montagmorgen in einen Warnstreik getreten.

WiWo/ap DÜSSELDORF. Wie der regionale Sprecher der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Markus Frings, auf Anfrage bestätigte, begannen die ersten Arbeitsniederlegungen um 06.00 Uhr in den Filialen Aachen, Düren, Mönchen-Gladbach, Wuppertal, Siegen und Düsseldorf.

Die streikenden Arbeitnehmer sollten im Laufe des frühen Morgens nach Bonn gefahren werden, wo für 10.00 Uhr eine zentrale Kundgebung vor der Telekom-Zentrale anberaumt war. Laut ver.di war auf Grund der Tarifauseinandersetzungen mit Verzögerungen bei den Montage- und Störungsdiensten zu rechnen. Weitere Arbeitskampfmaßnahmen im Laufe der Woche seien geplant. Es gehe darum, vor der vierten Verhandlungsrunde für die Telekom-Beschäftigten am kommenden Donnerstag und Freitag in Berlin den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen.

Die Telekom hatte zuletzt Gehaltserhöhungen in einem Volumen von 3,8 % angeboten. Laut Verdi läuft dieses Angebot in der ersten Stufe jedoch nur auf etwa 3 % heraus, was unzureichend sei. Außerdem wolle die Telekom die Gehaltsanhebungen mit völlig inakzeptablen Maßnahmen zum Personalabbau sowie mit Verschlechterungen bestehender Tarifverträge verknüpfen.

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