Kunststoff-Schaltkreise
Intelligente T-Shirts aus dem Drucker

Tintenstrahldrucker haben in den Büros längst das System-Wettrennen gegen Laserdrucker verloren. In Labors entwickeln sich dagegen zu Universalgeräten für alle Prozesse, bei denen Flüssigkeit gezielt auf eine Oberfläche aufgebracht werden muss.

hon DÜSSELDORF. Ein Beispiel für diesen Einsatz liefern Ghassan Jabbour und Yuka Yoshioka von der Universität von Arizona in Tuscon. Das meldet das Wissenschafts-Magazin New Scientist. Die beiden Wissenschaftler haben die Tinte in einem handelsüblichen Drucker-Kartusche gegen verschiedene halbleitende Kunststoffe ausgetauscht.

Damit beschichteten sie verschiedene Oberflächen - T-Shirts, Glas, Silizium-Scheiben, Plastik. Dadurch lassen sich Schaltkreise, Solarzellen oder Displays auf Alltagsgegenstände aufbringen.

Der Phantasie für Anwendungen sind keine Grenzen gesetzt - von der interaktiven Werbung auf Trinkgläsern bis zum stromerzeugenden Mantel. In fünf Jahren soll die Technik nach Einschätzung Jabbours marktreif sein.

Eine ähnliche Methode haben auch Forscher des Berliner Fraunhofer Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) entwickelt. Sie denken über intelligente Pflaster, Displays in Zeitschriften und intelligente Waschanweisungen in Kleidung nach.

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