Kurs trotzdem auf Fünf-Jahres-Tief
Glaxo-Smith-Kline legt zu

Der größte europäische Pharmakonzern Glaxo-Smith-Kline hat im zweiten Quartal bei starken Umsätzen seines Asthma-Medikaments Advair den Gewinn um sieben Prozent gesteigert.

Reuters LONDON. GlaxoSmithKline teilte am Mittwoch in London mit, der Gewinn vor Steuern habe mit 1,83 Milliarden Pfund um sieben Prozent höher als im gleichen Vorjahreszeitraum gelegen. Beim Gewinn je Aktie sei sogar ein Anstieg von zehn Prozent auf 21,9 Pence erreicht worden. Analysten hatten den Gewinn je Aktie zwischen 21 und 22,5 Pence erwartet.

Den Umsatz steigerte GlaxoSmithKline nach eigenen Angaben um sechs Prozent auf 5,42 Milliarden Pfund. Die Wechselkursentwicklung habe sich wie erwartet negativ auf das Ergebnis ausgewirkt. Ohne diesen Faktor wäre der Umsatz um 13 Prozent gestiegen.

Der Kurs der GlaxoSmithKline-Aktie fiel am Mittwoch in einem schwachen Marktumfeld um weitere drei Prozent auf 10,26 Pfund. Allerdings tendierte der Gesamtmarkt gemessen am FTSE-100-Index mit einem durchschnittlichen Abschlag von gut fünf Prozent noch wesentlich schwächer.

Analysten sagten, die Einführung einer Reihe von Nachahmerprodukten des GlaxoSmithKlines-Verkaufsrenners Augmentin (Antibiotikum) hätten dazu beigetragen, dass der Kurs auf dem niedrigsten Stand seit fünf Jahren liege.

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