Kurschancen
Oppenheim und Merck Finck sehen Dresdner-Aktien positiv

Die erwartet niedrige Steuerquote von 25 % für das Gesamtjahr sei eine positive Überraschung, so Konrad Becker von Merck Finck.

adx MÜNCHEN/FRANKFURT. Für Aktien der Dresdner Bank sehen Analysten weiterhin Kurschancen. Ausschlaggebend ist sowohl für das Bankhaus Sal. Oppenheim als auch für Merck Finck & Co die vergleichsweise günstige Bewertung der Aktie. So bewertete Konrad Becker von Merck Finck das Papier am Montag als "Outperformer". Eine positive Überraschung sei die erwartet niedrige Steuerquote von 25 % für das Gesamtjahr. Das positive Rating werde zudem von der wahrscheinlichen Ergebniserholung in den kommenden Jahren gestützt, teilte der Experte der Münchener Bank weiter mit.

Oppenheim-Analyst Metehan Sen riet in einer am selben Tag in Frankfurt veröffentlichten Studie, das Papier langfristig zu "akkumulieren". Die Restrukturierungsbemühungen des Instituts sollten sich in der Zukunft auszahlen. Mittelfristig könne der Aktienkurs hingegen wegen der Besorgnis des Marktes über die strategische Ausrichtung der Dresdner Bank unter Druck geraten. So mangele es dem Institut an einer europäischen Basis im Privatkundengeschäft. Der Großaktionär Allianz könne daher stärker an einer Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank interessiert sein, was letztlich auf eine Zerschlagung der Dresdner hinaus liefe.

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