Kursgewinne sorgen für ein Plus in den Spieldepots
Schüler liegen mit Aixtron und ADVA vorne

Mit einem kräftigen Plus von über 50 Prozent glänzen derzeit die Bestplatzierten des Planspiel Börse der Sparkassen Finanzgruppe und des Handelsblatts. Zu Gute kam den Nachwuchsbörsianer dabei die positive Stimmung an den Börsen in der vergangenen Woche.

pj STUTTGART. Mit einem kräftigen Plus von über 50 Prozent glänzen derzeit die Bestplatzierten des Planspiel Börse der Sparkassen Finanzgruppe. Zu Gute kam den Nachwuchsbörsianer dabei die gute Stimmung an den Börsen in der vergangenen Woche. Vor allem mit Werten vom Neuen Markt konnten die Schülerteams punkten. Seit Ende September läuft das Börsenspiel, bei dem Schüler aus Deutschland und anderen europäischen Ländern um das ertragreichste Spieldepot kämpfen. Dabei müssen sie aus einer Auswahl von 150 Aktien, diejenigen auswählen, die das höchste Potenzial bieten.

Auf dem ersten Platz rangiert die Spielgruppe "Schritte" von Stefanie Jonitz und ihren Mitstreiterinnen von der Mannlich Realschule aus Zweibrücken. Betreut werden die "Schritte" von der Sparkasse Südwestpfalz. Sie kauften Aktien vom Neuen Markt wie ADVA Optical Netw., Aixtron und SAP SI, um sie gewinnbringend schnell wieder zu verkaufen. So wurden die Papiere des Lasertechnikers ADVA nach einer Woche mit einem Plus von 78 Prozent veräußert. Auch die beiden anderen Wertpapierpositionen wurden - bis auf einen geringen Restbestand an Aktien des IT-Dienstleisters SAP SI mit hohen Gewinnen wieder verkauft. Das respektable Ergebnis: Ein Depotwert von derzeit 75 080 Euro, was einem Zuwachs von 50 Prozent entspricht

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Ebenfalls auf ADVA und Aixtron hat die zweitplatzierte Spielgruppe gesetzt: Judith Wachtveitl und ihre Teamkolleginnen von den "Börsenagenten007" erreichten einen Depotwert von 74 828 Euro. Das Team der Graf-Staufenberg-Wirtschaftschule in Bamberg - Betreuer: Sparkasse Bamberg - verfolgt allerdings eine etwas andere Strategie als ihre Konkurrenten aus Zweibrücken: sie haben die ADVA und Aixtron-Aktien bis heute behalten und warten auf weitere Kursgewinne.

Dass sich ihre Aktienkäufe noch mehr lohnen werden, hoffen auch die drittplatzierten Spielteilnehmer, die "Monstertraders Corp". Die Gruppe um Arne Altmann vom BZ Markdorf Gymnasium in Markdorf/ Bodenseekreis, hat ihre Bestände vorerst nicht verkauft. Sie setzten ebenfalls auf ADVA, aber auch auf die französische Versicherungsgesellschaft Axa sowie den im Deutschen Aktienindex gelisteten Halbleiterhersteller Infineon Technologies. Mit einem aktuellen Depotwert von 73 043 Euro liegt die von der Sparkasse Bodensee betreute Gruppe damit gut im Rennen.

An nur fünf Börsentagen konnten die Schüler mit der Aktie von Qiagen fast 40 Prozent verdienen. Süss Micro Tec brachten es auf ein Plus von 47 Prozent. Aber auch Standardwerte wie die Aktien der Münchener Rück, MLP oder HypoVereinsbank sorgten mit Kursgewinnen von über 40 Prozent für erhebliche Zuwachsraten.

Die Liste der Verlierer ist vergleichsweise knapp. Unter den deutschen Werten des Planspiels Börse büßte etwa die Henkel-Aktie nach den Gerüchten um eine Übernahme von Wella in der vergangenen Woche rund vier Prozent ein. Ein Minus verbuchten auch die Aktien von Telecom Austria, Coca-Cola und Reuters sowie die Papiere des österreichischen Strumpfherstellers Wolford.

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