Kurswechsel
Bayerische Landesbank baut 700 Stellen ab

Die Bayerische Landesbank baut angesichts der Branchenkrise 700 Arbeitsplätze im In- und Ausland ab. Die Stellenstreichungen werden auf die kommenden Jahre verteilt, kündigte Landesbank-Chef Werner Schmidt am Montag in München an.

HB/dpa MÜNCHEN. Zuletzt beschäftigte die Bank mehr als 9000 Mitarbeiter. Bislang wollte sie die schwierige Situation weitgehend ohne Stellenabbau bewältigen. Zugleich kündigte die Bank Umstrukturierungen im Vorstand an. Unter anderem soll die Risikokontrolle verbessert werden.

Die Bayerische Landesbank leidet wie auch die anderen Banken unter der schwachen Konjunktur, der Flaute an den Börsen und der großen Zahl der Insolvenzen. In den vergangenen Monaten war das halbstaatliche Geldinstitut für sein Engagement bei der KirchGruppe in die Kritik geraten. Mit einer Summe von rund zwei Milliarden Euro war die Bank der mit Abstand größte Kreditgeber der KirchGruppe.

Ziel sei es, die Risikovorsorge für Kreditausfälle wieder deutlich zu senken, sagte Schmidt. Dazu wurde der Deutsche-Bank-Manager Gerhard Gribkowsky als neuer Vorstand für den Geschäftsbereich Risiko-Management bestellt.

Auch im In- und Ausland sollen die Vertriebsstrukturen gestrafft werden. Dabei wird es möglicherweise nicht bei der Streichung von 700 Stellen bleiben. Weitere Maßnahmen seien nicht ausgeschlossen, kündigte Schmidt an. Die Bayerische Landesbank gehört zur Hälfte dem Freistaat Bayern und den Sparkassen.

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