Kursziel 19 Euro
HSBC stuft Fraport auf "Reduzieren" herab

Die Analysten von HSBC haben die Aktien der Frankfurter Flughafenbetreibergesellschaft Fraport von "Add" auf "Reduce" herunter gestuft.

ddp.vwd DÜSSELDORF. Als Hauptproblem nannten sie am Mittwoch in Düsseldorf die weiter bestehenden Unsicherheiten über das Manila-Terminalprojekt. Dazu hätten die Zahlen des Unternehmens für das erste Halbjahr zwar ungefähr im Rahmen ihrer Erwartungen gelegen, seien aber "nicht gerade aufregend". Zudem kritisierten die Experten die geringe Transparenz des Unternehmens. Nicht zu vergessen sei, dass die Zahlen durch die erstmalige Konsolidierung der Flugsicherheitsgesellschaft ICTS und Einmalaufwendungen im vergangenen Jahr geschönt seien.

Im Ausblick für das Gesamtjahr gehe Fraport von einem Rückgang der Passagierzahlen im niedrigen einstelligen Bereich aus und erwarte ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von mindestens 500 Millionen Euro. Das decke sich mit den eigenen Einschätzungen, erklärten die Analysten. Fraport sei zwar der günstigste Wert im Sektor, doch aus den oben genannten Gründen sei die Gesellschaft dies auch zu Recht. Daher werde zum Verkauf der Aktie geraten, "bis es mehr Vertrauen in das Management und die von ihm verkündeten Zahlen gibt". Das Kursziel für Fraport beziffern die Experten mit 19 Euro.

Im elektronischen Handel gewann das im MDAX gelistete Papier am frühen Nachmittag 1,9 Prozent auf 24,00 Euro.

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