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Kurth gilt als offen und volksnah

Undine Kurth ist eine der prominentesten Politiker der Partei Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen-Anhalt. Im Bundesvorstand der Grünen ist die 50-Jährige für Ostdeutschland zuständig.

dpa MAGDEBURG. Kurth war lange Jahre Grünen-Chefin in Sachsen-Anhalt. Im November 1994 übernahm sie das Amt. Erst einen Monat zuvor war sie der Partei beigetreten. In jenem Jahr übernahmen die Grünen Regierungsverantwortung in Magdeburg, bildeten mit der SPD eine Minderheitsregierung, die von der PDS toleriert wurde.

Später konnte auch Kurth, die als sehr offen und volksnah gilt, den Abstieg der Grünen nicht verhindern. Seit 1998 ist die Partei nicht mehr im Landtag und hat momentan nur etwa gut 400 Mitglieder. Im Juni 2000 wurde sie in den Bundesvorstand der Partei gewählt und legte ihr Amt in Sachsen-Anhalt daraufhin nieder.

Kurth wurde am 1. September 1951 in Tanndorf (Sachsen) geboren und wuchs in Magdeburg auf. Nach einem Studium an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle arbeitete sie in Quedlinburg als Innenarchitektin und Designerin. Seit den Wendetagen in der DDR engagierte sich Kurth - zunächst noch als Parteilose - für die Bündnisgrünen im Landkreis Quedlinburg, später auf Landes- und Bundesebene.

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