Kurzarbeit angekündigt
Coca-Cola füllt weniger Dosen ab

Coca-Cola will mit drastischen Produktionskürzungen in Deutschland auf das ab Januar geltende Dosenpfand reagieren. Wegen des erwarteten Nachfrageeinbruchs nach Getränkedosen und Wegwerfflaschen werde die Einweg-Produktion zurückgefahren oder zeitweise ganz eingestellt, sagte ein Sprecher der Coca Erfrischungsgetränke AG-Cola (CCE AG) am Montag in Berlin.

HB/dpa BERLIN. In einigen Teilen des nach eigenen Angaben größten deutschen Getränkekonzerns sei bereits Kurzarbeit angemeldet worden.

Die CCE AG, der mit Abstand größte Coca-Cola-Abfüller in Deutschland, will die Produktion für Mehrwegflaschen zwar erhöhen. Der Rückgang bei Einwegflaschen könne so aber nicht kompensiert werden. Wie viele Mitarbeiter betroffen seien, wollte der Sprecher nicht sagen. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 10 000 Mitarbeiter.

Die Pfandpflicht betrifft zunächst Bier, Mineralwasser und kohlensäurehaltige Getränke wie Limonade oder Cola. Für Dosen und Einweg-Flaschen wird vom 1. Januar an ein Pfand von 25 Cent fällig, bei mehr als 1,5 Litern Inhalt sind es 50 Cent.

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