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Kurzbio: Kanzlerberater Steiner

Der zurückgetretene Ministerialdirektor im Auswärtigen Amt, Michael Steiner, wurde 1949 in München geboren. Steiner studierte Jura in München und Paris, bevor er 1981 in den Auswärtigen Dienst eintrat.

ddp BERLIN. Von 1986 bis 1989 arbeitete Steiner als politischer Referent an der Ständigen Vertretung bei den Vereinten Nationen in New York. Als Pressereferent war Steiner dann bis 1991 in der Deutschen Botschaft in Prag tätig. Von 1991 an leitete er das Büro für Deutsche Humanitäre Hilfe in Zagreb.

Steiner war eine zentrale Figur bei der deutschen Beteiligung am Friedenprozess im ehemaligen Jugoslawien. Von 1992 an unterstand Steiner die Einheit multilaterale Friedensbemühungen im Auswärtigen Amt, ab 1994 war er dann Mitglied des Arbeitsstabes internationale Friedensbemühungen im ehemaligen Jugoslawien und deutsches Mitglied der internationalen Kontaktgruppe. Von 1996 bis 1997 war er Erster Stellvertretender Hoher Repräsentant in Sarajevo.

Steiner war deutscher Botschafter in Prag, bevor er 1998 außen- und sicherheitspolitischer Berater des Bundeskanzlers und Leiter der Abteilung Auswärtige Beziehungen, Entwicklungspolitik und äußere Sicherheit des Bundeskanzleramtes wurde. Steiner ist geschieden und lebt in Berlin.

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