Kurzfristige Schwankungsrisiken
JP Morgan trotz Kursflaute zuversichtlich für Osteueropa-Fonds

Trotz einer anhaltenden Kursflaute des FF European Fund-Eastern (WKN: 973 802) bleibt der Osteuropa-Experte Julian Healy von JP Morgan Fleming Russland zuversichtlich.

dpa-afx FRANKFURT. Investoren müssten zwar nach wie vor Geduld mitbringen und bereit sein, kurzfristige Schwankungsrisiken in Kauf zu nehmen. "Langfristig aber werden sie dafür belohnt werden", sagte Healy am Dienstag. Anleger mit weitem Anlagehorizont und hinreichender Risikobereitschaft sollten den FF European Fund-Eastern zu einem geringen Anteil ihren Depots beimischen, riet der Fondsmanager.



Bislang mussten Anleger in der Tat einen langen Atem haben. Seit einem Jahr ist die Tendenz des Fonds fallend: Lag der Kurs im August 2000 noch bei 17,00 Euro, so liegt der aktuelle Stand bei 12,00 Euro und damit unter dem Ausgabepreis von 12,44 Euro.

Temporäres Phänomen

"Emerging-Market-Fonds sind für gewöhnlich volatiler als andere Fonds, die in entwickelte Märkte investieren", erklärte Healy. Die wirtschaftliche Flaute in Osteuropa ist seiner Ansicht nach jedoch nur ein temporäres Phänomen. "Die Länder Mittel- und Osteuropas hängen stark von der Nachfrage aus Westeuropa ab", sagte Healy. Das Anspringen der Konjunktur in Deutschland und in anderen größeren Volkswirtschaften Westeuropas werde sich positiv auf die Märkte in Osteuropa auswirken.

Den mit Abstand größten Anteil im Fonds haben zurzeit polnische Werte am Portfolio mit 41,25 %, gefolgt von russischen Werten mit 28,76 %. Ungarische Aktien sind mit 16,16 % im Fonds vertreten. Die meisten Anteile hält der Fonds in den Branchen Telekommunikation (25,80 %), Energierohstoffe (24,62 %) und Bankenwesen (15,89 %). Führende Einzeltitel sind die Telekommunikationsfirma Telekomunikacja Polska mit 8,2 %, der Mineralölkonzern Oil Co Lukoil mit 7,3 % und das Energieversorgungs-Unternehmen Surgut Neftegaz Jsc mit 6,8 % Portfolioanteil.

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