Kurziel 42 Euro
BfG Bank: BMW-Aktie "kaufen"

Auch in einem schwierigen Automobiljahr 2001 hält die BfG Bank eine Absatzsteigerung auf Grund der weltweit hohen Wertsteigerung der Marke BMW für möglich.

dpa-afx FRANKFURT. Die BfG Bank hat anlässlich der Mitte März veröffentlichten Geschäftszahlen des Münchener Autokonzerns BMW die Aktie mit einem Kursziel von 42 Euro mit "Kaufen" eingestuft. Wie Analyst Martin Haug in einer Studie schreibt, hat die Bank ihre Gewinnschätzungen für den Gewinn pro Aktie in 2001 von bisher 2,00 Euro auf 2,12 Euro angehoben. Ein weiterer Anstieg des Gewinns pro Aktie auf 2,54 Euro sei zu erwarten.



Die im Jahr 2000 vollzogene Trennung von Rover und Land Rover sowie die strategische Neuausrichtung des Unternehmens mit den Marken BMW und Mini (hinzu kommt Rolls-Royce ab dem Jahr 2003) ausschließlich auf Premium-Marktsegmente sei der Ertragsentwicklung des Konzerns gut bekommen. Nach Meinung des Analysten erreichte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Konzern mit einem Anstieg um 50 Prozent von 1,111 Mrd. Euro im Vorjahr auf 1,663 Mrd. Euro einen neuen Rekordwert nach 1997.



Nach Ansicht von Haug wird ein großer Teil der für das laufende Jahr erwarteten Gewinnverbesserung allein schon durch den Wegfall der operativen Verluste von Rover erreicht werden. Größere Ergebniszuwächse seien jedoch durch die Entwicklungsaufwendungen für neue Modelle im Geschäftsfeld BMW Automobile in 2001 nicht zu erwarten.



WGZ-Bank: BMW "Marketperformer" Die Einschätzung der BMW-Aktie als "Marketperfomer" behielt Analyst Klaus Weihermann von der Düsseldorfer WGZ-Bank zuletzt bei. In seiner Bewertung vom 15. März, anlässlich der Ergebniszahlen des Geschäftsjahres 2000, schreibt er: "Die Aussichten für 2001 sind erfreulich."



Allein der Wegfall des Roh-Verlustes und der Altautorückstellung werde zu einem Basiseffekt von 874 Mill. Euro führen. Positive Impulse würden darüber hinaus weiterhin vom 3er-Modell ausgehen, wohingegen mit dem Mini im Sommer und dem 7er-Modell im November zwei Modellanläufe belasten würden. Darüber hinaus würden hohe Forschungs- und Entwicklungskosten für den 1er, 6er und Rolls-Royce anfallen.Per Saldo erwarte die WGZ-Bank dennoch einen weiteren Gewinnanstieg um 20 %.

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