Kurzstudie veröffentlicht
Goldman Sachs behält Ericsson und Nokia auf Empfehlungsliste

Die Marktführerschaft der beiden skandinavischen Unternehmen im Bereich Mobilfunk und Mobile Systeme besteht weiterhin. Kurzfristig sei aber bei Ericsson auf Grund einer Inventur im Segment Mobiltelefone Vorsicht geboten, so die Analyse.

dpa/afx LONDON. Die Investmentbank Goldman Sachs & Co behält die Mobilfunk-Anbieter Ericsson und Nokia auf ihrer Empfehlungsliste. Die Analysten begründeten das Rating in einer am Freitag veröffentlichten Kurzstudie mit der Marktführerschaft der beiden skandinavischen Unternehmen im Bereich Mobilfunk und Mobile Systeme. Kurzfristig sei aber bei Ericsson auf Grund einer Inventur im Segment Mobiltelefone Vorsicht geboten. Als Kursziele nannten die Analysten 180 SKR für die Ericsson-Aktie sowie 65 Euro für die Nokia-Papiere.

Nach Meinung der Goldman Sachs-Experten haben die Gerüchte, der japanische Mobilfunkriese NTT DoCoMo wolle sich zu 15% an AT&T Wireless beteiligen, keine Auswirkungen auf das Mobilfunk-Geschäft von Ericsson und Nokia. Die japanischen Lieferanten würden nicht die erforderliche Umwandlung von GSM/TDMA zu W-CDMA unterstützen. Daher seien Auswirkungen auf den US-amerikanischen Mobilfunkmarkt eher unwahrscheinlich.

Asiatische Hersteller keine Konkurrenz

Insgesamt seien die asiatischen Mobilfunk-Hersteller keine ernsthafte Konkurrenz zu Ericsson und Nokia. Außerdem wäre die Problematik, dass 3G-Netzwerke technisch noch nicht in der Lage sein könnten, Video-Streaming im Mobilfunk-Bereich anzubieten, nicht wirklich bedenklich. Möglich seien auf jeden Fall elektronische Postkarten sowie das Herunterladen von Musik im MP3-Format. Diese Anwendungen beurteilen die Analysten als ungleich wichtiger als das Video-Streaming.

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