Kutzers Corner
Aktien statt Gutscheine

„Die Stimmung im deutschen Einzelhandel hellt sich auf“, meldet der Branchenverband nach dem Kundenansturm vom ersten Adventssamstag. Ein Hoffnungsschimmer an einem sonst trüben Wochenende, denn der private Konsum ist bisher die entscheidende Schwachstelle unserer Konjunktur gewesen.

Gefragt waren vor allem Unterhaltungselektronik, Digitalkameras, DVDs, Kosmetikartikel, Spiel- und Haushaltswaren. Das war zu erwarten. Gewiss kann man mit solchen Gaben seine Lieben auch erfreuen, aber: Wo bleibt da die Überraschung? Ist es denn nicht gerade jene freudig erregte Unsicherheit beim Entschnüren unterschiedlich großer Päckchen, die für die Höhepunkte der heiligabendlichen Bescherung sorgt?

Gemeint sind nicht etwa die ultimativen Last-Minute-Geschenke, die Briefumschläge mit Weihnachtsgrußkarte und einem jährlich wechselnden Gutschein (von der Tankstelle bis zum Theater). Vielmehr möchte ich Wertpapiere empfehlen, bevorzugt deutsche Aktien. Von Adidas bis Zapf – auf dem Kurszettel stehen Alternativen, die auf keinem Wunschzettel zu finden sind. Nichts gegen das Mini-Abo beim Stadttheater. Origineller ist freilich ein Mini-Depot z.B. aus Dax-Werten, China-Fonds und Gold-Zertifikaten. Für den gehobenen Konsumenten bietet sich auch die volkswirtschaftlich nützliche Kombination von Konsum- und Anlageeffekten an: Schenken Sie einen Benz plus ein Depot aus Daimler-Aktien!

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