Kutzers Corner
Banken - Umbruch ohne Ende

Seit Jahren schon zeichnet sich diese Branche nicht etwa durch ihre klassischen Werte wie Seriosität, Solidität und Stärke aus, sondern durch eine lange Kette von Pleiten, Pech und Pannen.

Die britische Barclays hat Ärger im eigenen Land, die amerikanische Citigroup steht unter Beschuss in Japan – und in Deutschland sorgen die Banken permanent für Schlagzeilen, die in der Vergangenheit zu oft negativen Charakter hatten: Jede Woche – und das schon seit vielen Monaten – flammen neue Spekulationen über Fusionen in der Kreditwirtschaft auf, werden Strategiewechsel, Neuorganisationen und Managementveränderungen gemeldet.

Ab und zu werden auch schon einmal Schwierigkeiten bei der Immobilienfinanzierung bekannt, stehen Spitzenbanker vorübergehend vor Gericht oder es wird ein Korruptionsskandal aufgedeckt.

Seit Jahren schon zeichnet sich diese Branche nicht etwa durch ihre klassischen Werte wie Seriosität, Solidität und Stärke aus, sondern durch eine lange Kette von Pleiten, Pech und Pannen. Vieles was da geschehen ist, beruht auch auf Fehlentscheidungen, falschen Strategien und schlechtem Management.

Hinzu kommt ein fataler Verlust an Kundennähe: Erst wurden die Privatkunden vernachlässigt, jetzt wird der Mittelstand vergrault. Banken im Umbruch, so heißt der wohl wichtigste Branchentreff, der erst kürzlich wieder hier in Frankfurt stattgefunden hat. Banken im Umbruch – das sind sie schon seit vielen Jahren, ohne jedoch eine neue Struktur für die Zukunft gefunden zu haben. Kommt an dieser Stelle wieder Kritik an den hohen Managergehältern? Nein, nein! Aber offenbar stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis bei vielen Spitzenbankern nicht – vielleicht sollten einige von ihnen besser auf eine Parkbank wechseln ...

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