Kutzers Corner
China-Hoffnungen begleiten den Kanzler

Dass unser Kanzler jetzt wieder nach China fliegt, um vor allem über Geschäfte zu reden, ist wichtig und richtig. Dass ihn dabei knapp 50 Top-Manager begleiten, ist nur natürlich, geht es doch um den strategischen Ausbau der bereits sehr guten deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen.

Sein schier unendlich großes Marktpotenzial und sein weit überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum machen das Reich der Mitte zu einem Dorado für alle möglichen Investoren. Entsprechen bunt ist die deutsche Delegation – von Allianz bis Voith reicht das Alphabet. Auch Medienmann Christoph Gottschalk, der Bruder von Thomas, ist mit an Bord, um in China weitere TV-Kanäle zu erschließen.

Und was haben Sie, die privaten Anleger, davon? Diese Reise sollte Sie daran erinnern, dass immer mehr Aktiengesellschaften immer weniger von der deutschen Inlandskonjunktur abhängig sind, weil ein Großteil der Umsätze und Erträge auf den internationalen Märkten generiert werden. Dank Amerika und dank China wächst die Weltwirtschaft nach wie vor viel stärker als die europäische. Wer am China-Boom als Privatanleger teilhaben möchte, kann natürlich chinesische Aktien oder China-Fonds kaufen.

Eine Alternative sind Aktien jener europäischen Unternehmen, die in China schon starke Marktpositionen einnehmen. Aber Vorsicht! Größeren Chancen stehen auch größere Risiken gegenüber: Kurs-Fantasie kann rasch in Kurs-Belastung umschlagen, wenn die Börse einmal mit enttäuschenden China-Meldungen konfrontiert wird. Also: Mit Siemens & Co. haben Sie ein Bein im Ausland, ihr Geld bleibt aber in heimischer Währung am heimischen Aktienmarkt.

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