Kutzer´s Corner
Das war´s noch nicht

War’s das schon? Oder gibt’s noch eine Jahresschluss-Rally? Und welche Rolle spielen dabei die Wechselkurse?

Das sind die zur Zeit am häufigsten gestellten Fragen. Dass sich der Euro wieder seinen Höchstständen genähert hat, stört natürlich die Börse. Eine Fortsetzung dieser Aufwertungstendenz könnte wie ein Deckel auf den Aktienkursen wirken. Auch wenn sich längerfristige Prognosen mit präzisen Kurs- und Zeithorizonten gerade auf Währungsmärkten verbieten: Die meisten Experten gehen davon aus, dass die Korrekturphase des überbewerteten Dollars bis ins kommende Jahr hinein anhält – eine weitere Dollarschwäche ist zumindest wahrscheinlicher als eine nachhaltige Erholung. Wohin genau das den Euro treiben wird, weiß niemand. Neue Hochs jenseits von 1,20 werden wohl erreicht. Folgt dann der Vorstoß in eine viel höhere Dimension von etwa 1,40 bis 1,60 Dollar? Ich habe da meine Zweifel.

Andererseits bin ich überzeugt, dass eine weitere Korrektur der Wechselkurse in moderatem Tempo von der Börse immer weniger als Belastung empfunden wird. Der Grund: Die Wirtschaft kann sich einfach besser darauf einstellen als auf dramatische Währungsturbulenzen.

Also: Keine Angst vor dem Euro! Und ob das Börsenjahr schon gelaufen ist, werden nicht nur die Wechselkurse entscheiden, sondern auch unsere Politiker. Kommen die nämlich zu Potte, werden die Reformpläne jetzt endlich Realität, dann dürfte dies den Aktienkursen nochmals „festliche“ Impulse geben.

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