Kutzers Corner
Die Heimat der Banken

Wenn Global Players mit Young Professionals auf dem Bankenforum der European Business School über die internationale Rolle deutscher Institute diskutieren, dann kann nur mitreden, wer fortgeschrittenes Know-how der Investment-BankingAnglizismen besitzt.

Dennoch stellt der heimische Wortschatz genügend Material zur Beschreibung der kläglichen Bilanz zur Verfügung: Die meisten deutschen Banken spielen nicht nur eine kleine Rolle auf den globalen Kapitalmärkten. Sie haben da auch nichts verloren. Sie sind zu klein, kaum wettbewerbsfähig und haben letztlich auch keinen globalen Anspruch mehr.

Weitgehender Konsens in der Expertenrunde am Samstag Abend. Nur eine deutsche Bank, die mit dem großen D, wurde ausdrücklich ausgenommen. Dass der Business-Elite dennoch Mut gemacht werden konnte, lag an einer weiteren Erkenntnis: Zurück zu den Wurzeln, denn jetzt gilt es das (Gewinn-)Wachstumspotenzial auf dem interessanten, aber hart umkämpften Heimatmarkt zu realisieren. Kreativität ist dabei wichtiger als krampfhafte Versuche, grenzüberschreitende Muskeln aufzubauen. Damit wird zugleich die „Wer-kauft-welche-deutsche- Bank-Diskussion?“ nachrangig. Somit macht es wieder Sinn, auf deutsche Banken zu setzen – für langfristig orientierte Aktienfans ebenso wie für den hochqualifizierten Managementnachwuchs.

Hier erreichen Sie den Autoren per Email: h.kutzer@vhb.de

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