Kutzer´s Corner
Heikle Fondsgebühren

Investmentfonds schreiben eine Erfolgsgeschichte ohne Ende.

Alljährlich werden neue Märkte entwickelt; das Angebot an Fondsprodukten explodiert förmlich. In den zurück liegenden Monaten standen Immobilien- und Rentenfonds im Mittelpunkt, während Aktienfonds auch im Juli nicht gefragt waren. Noch dominiert bei den Anlegern die Vorsicht, noch ist Sicherheit Trumpf.

Viele von Ihnen sind aber enttäuscht von der Wertentwicklung ihrer Zertifikate – zum einen weil Sie zu hohe Erwartungen in diese Anlage gesetzt haben, zum anderen aber weil Fondsmanager wirklich schlecht gearbeitet haben. Deshalb und angesichts des nach wie vor schwierigen Marktumfelds ist es mutig und zeugt von Selbstbewusstsein, wenn eine große Investmentgesellschaft wie der zur Allianz-Gruppe gehörende DIT spürbare Gebührenerhöhungen ankündigt. Interessant sind die Begründungen – „steigende Kosten beim Vertrieb und der Verwaltung“ – und dabei der Hinweis auf den verschärften internationalen Wettbewerb. Normalerweise sorgt Wettbewerb doch für eine kundenfreundliche Preisentwicklung, oder?

Letztlich kann eine solche Gebührenerhöhung nur dann erfolgreich durchgesetzt werden, wenn die Performance stimmt. Ich befürworte seit langem zum Beispiel die Einführung von Bank-Beratungsgebühren, wenn es sich wirklich um eine kompetente, individuelle und in die Tiefe gehende Beratung Bank handelt. Die Mehrheit der Kunden ist auch willig, für Qualität einen angemessenen Preis zu zahlen – nur hat in der Anlageberatung vielerorts das Preis-/Leistungsverhältnis bisher eben nicht gestimmt!

Ob bei Banken oder Fonds: Auch der private Kunde wird immer kritischer und rascher seinen Vermögensverwalter wechseln, wenn der ihm nicht mehr lieb ist, aber zu teuer wird.

Bleiben Sie kritisch!

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