Kutzer´s Corner: Hoch lebe der Dollar!?

Kutzer´s Corner
Hoch lebe der Dollar!?

So schnell kann es gehen an den Finanzmärkten.

Das Gezeter über die Gefahren des festen Euro-Kurses für die europäische Wirtschaft ist noch nicht verklungen, da entwickelt der Dollar plötzlich wieder ungeahnte Kraft – ungeahnt, weil die Experten fast ausnahmslos und bis vor wenigen Wochen noch Kurse von über 1,30, über 1,40, ja sogar über 1,50 Dollar vorhergesagt haben. Und jetzt? Deutsche und ausländische Banken sind eindeutig ins Dollar-Lager gewechselt, wie die jüngsten Marktanalysen zahlreicher Institute beweisen. Und nicht nur die Chartisten gehen nun von einer Fortsetzung der Dollar-Erholung im Jahresverlauf aus.

Kurzer Rückblick: Nachdem der Euro im Februar erneut an seinen Höchststand von knapp 1,30 Dollar heran gekommen war, ging ihm die Puste aus. Japanische Interventionen und bessere US-Wirtschaftsdaten begannen zu wirken, insbesondere aber markttechnische Faktoren. Die bisher so lebhaft diskutierte Bedeutung der amerikanischen Defizite ist dagegen in den Hintergrund getreten – bis auf weiteres. Dagegen spielen die Charts mittlerweile eine wichtige Rolle und sprechen vorläufig für eine Bandbreite von etwa 1,20 bis 1,2250 Dollar. Nach meiner Einschätzung ist es noch zu früh, eine längerfristige Trendwende zu bejubeln. Aber mit jedem Tag unter 1,30 sinkt das Risiko, dass der Euro tatsächlich in für Wirtschaft und Börse Atem beraubende Höhen vordringt – und das ist doch schon einmal eine positive Nachricht, oder?

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