Kutzers Corner
Irland als Alternative

Je unsicherer das Börsenklima wird, umso vorsichtiger werden die Anleger und lenken ihr Kapital – wenn überhaupt – auf die heimischen Märkte. Dieser „home bias“, so der englische Fachbegriff, wird seit Monaten nicht nur bei uns, sondern auch in anderen Ländern beobachtet.

Das wiederum ist für prominente deutsche Fondsmanager Anlass zu unterstreichen, wie wichtig eine internationale Risikostreuung ist und wie attraktiv ausländische Aktienmärkte sein können. Wer in deutschen Fonds mit Anlageschwerpunkt in „dynamischen Wachstumsländern“ investierte, hat in den vergangenen zwölf Monaten Gewin-ne von 56 bis 74 Prozent erzielen können. Axel-Günter Benkner, DWS-Chef und Vorstandssprecher des Bundesverbands Investment und Asset Management, zählt insbesondere Osteuropa sowie China, Thailand, Korea, Taiwan, Indien, Singapur und Hongkong zu diesen Ländern. Auf der Suche nach Alternativen fragen fortgeschrittene Privatanleger schon seit Monaten auch nach den Chancen in den neuen EU-Mitgliedsstaaten. Vorsicht! Schauen Sie sich jeden Markt im einzelnen an, denn nicht alle Länder sind wirklich – noch oder schon – attraktiv.

Ich möchte Ihren Blick heute einmal auf ein äußerst erfolgreiches europäisches Partnerland lenken – auf Irland. Die grüne Insel hat sich längst zu einer der modernsten und am stärksten wachsenden Volkswirtschaften in der EU gewandelt. Der Aktienmarkt von Dublin ist klein und eng, aber fein und attraktiv bewertet, findet übrigens inzwischen auf dem Xetra-System statt. Und irische Insider empfehlen vor allem Index-Schwergewichte wie die Bank of Ireland.

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