Kutzers Corner
Ölpreis-Entspannung! Aber wann?

Rohöl ist zur Zeit „in aller Munde“ – im übertragenen Sinn, natürlich.

Tatsächlich sollte man sogar seine Hände davon lassen: Denn es ist eklig, klebrig, giftig – und stinkt gewaltig. Außerdem geht es ganz schnell in die Luft.

Wenn Sie die heutigen Presseberichte zu den Rekord-Ölpreise lesen, werden Sie eher noch unsicherer über die möglichen Folgen als dass es eine klare Perspektive gäbe.

Sicher ist nur eines: Preise von etwa 50 Dollar und mehr pro Fass hätten auf Dauer nachhaltige Folgen für die Weltwirtschaft und damit auch für die Finanzmärkte. Deshalb glaube ich auch nicht an den Gewöhnungseffekt, der seit gestern mit Blick auf die relative Stabilität der Aktienkurse zitiert wird.

Auch sollte der auf Sicherheit bedachte Anleger sich nicht zum Kauf von Anleihen verführen lassen, weil einige Experten darauf spekulieren, dass der zu hohe Ölpreis die Konjunktur spürbar dämpfen wird, was andererseits die Inflationsgefahr im Keim ersticken und weitere Leitzinsanhebungen überflüssig machen würde.

Kurzfristig scheint an den Ölmärkten wirklich alles möglich zu sein. Längerfristig kann aber niemand – das gilt auch für die Ölförderländer selbst ! – Interesse an so hohen Preisen wie jetzt für das „schwarze Gold“ haben. Denn es ist einfach zu gefährlich für die Weltwirtschaft insgesamt. Deshalb bleibe ich noch gelassen und rechne mit einer Preisentspannung. Nur, wann die kommen wird? Ich würde auf keinen Zeitpunkt spekulieren!

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