Kutzers Corner
Pro Euro, contra Dollar - wie lange noch?

Wie weit wird der Euro noch steigen – oder: Wie tief kann der Dollar noch sinken? In der Fachwelt herrscht weitgehende Einigkeit, dass der Trend kurz- bis mittelfristig anhalten wird, vielleicht sogar langfristig, auch wenn das der Wirtschaft weh tut. Und es gibt auch keinen lauten Expertenstreit über die Argumente.

Mal werden die Finanzmärkte von Fakten oder Prognosen beeindruckt, die Druck auf den Dollar ausüben, mal sind es Nachrichten, die den Euro stärken. Deshalb ist die aktuelle Entwicklung nicht allein eine Dollar-Schwäche oder eine Euro-Festigkeit – sie geht vielmehr von beiden Seiten aus. Die Prognosen unterscheiden sich meist nur in den Zielmarken und Zeithorizonten.

1,35 Dollar je Euro können in Kürze erreicht werden. Etwa um diese Marke herum dürften die Wechselkurse der beiden wichtigsten Weltwährungen auch im nächsten Jahr pendeln, glauben manche Experten. Für andere ist das allenfalls eine Zwischenstation; sie stellen ihre Kunden bereits auf Euro-Höhen von 1,40 oder gar 1,50 Dollar ein. Hauptgrund: Der amerikanische Schuldenberg wächst unaufhörlich. Gleichzeitig wird die Gemeinschaftswährung für alle Global Players zunehmend interessant, also für Notenbanken, große Investoren und private Anleger.

Und was haben Sie davon? Nun zum einen bietet es sich an, europäische Wertpapiere – damit meine ich konkret Aktien – zu bevorzugen. Zum anderen ist es für Spekulanten gewiss reizvoll, mit derivativen Produkten auf einen weiter schwachen Dollar zu setzen. Ein klarer Fall? Es sieht so aus, nur stört mich eben, dass fast alle Experten fast die gleiche Meinung haben ...

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