Kutzers Corner
Signal für Renditejäger

Man kann hinkommen wo man will – überall kommen Fragen zur Deutschen Telekom, wenn über Aktien diskutiert wird. Normalerweise zeugt besonderes Interesse von besonderer Sympathie – nicht so im Fall der T-Aktie, da gilt genau das Gegenteil. Der Aktionärsfrust ist weit verbreitet und sitzt tief. Kein Wunder, aber all zu leicht wird auch verdrängt, dass zeitweise durchaus gutes Geld zu verdienen war, wenn der Anleger rechtzeitig verkauft hatte.

Erinnern Sie sich noch? Es war vor knapp zehn Jahren, Mitte November 1996, als die Telekom aufs Börsenparkett kam. Mancher mag seufzend zurück blicken und jammern „Was ist bloß aus meiner Aktie geworden?“ Denn später gab es mehr traurige als erfreuliche Phasen. Und 2005 hat – entgegen den Erwartungen – einen vorläufigen Tiefpunkt markiert, gehörte die Telekom doch zu den Verlieren eines insgesamt sehr guten Jahrgangs. Ihr Kursverlauf verglichen mit dem Dax sieht in der Grafik aus wie eine Schere.

Kann sich diese im laufenden Jahr wieder schließen? Ich denke schon, denn bei allen Schwierigkeiten in einzelnen Bereichen und trotz eines immer härter werdenden Wettbewerbs konnte Telekom-Chef Ricke heute bemerkenswert gute Zahlen präsentieren. Nur ein Aspekt daraus: Die um 16 Prozent auf den Rekord von 72 Cent je Aktie erhöhte Rekordausschüttung sollte zumindest für Renditejäger ein Signal sein, denn mit Werten wie Eon, Deutsche Telekom und Tui können weit überdurchschnittliche Dividendenrenditen von mehr als 4 bis 5 Prozent eingefahren werden. Und langfristig, das belegen entsprechende Untersuchungen, weisen solche Aktien eine bessere Performance auf als dividendenarme Werte.

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