Kutzers Corner
Sparen ist gut, aber nicht alles

Heute ist wieder der allseits bekannte „Weltspartag“, der – von den Sparkassen beschlossen – im Jahr 1925 erstmals begangen wurde. Wie eh und je steht an diesem Tag das Sparschwein im Mittelpunkt, denn das Schwein galt schon im Mittelalter als Symbol für Glück und Fruchtbarkeit. An diesem Tag sollten die Bürger aber auch einmal darüber nachdenken, ob sie richtig sparen:

Heute macht es nämlich keinen Sinn mehr, Spargelder – vor allem größere Summen – einfach aufs Sparbuch zu bringen. Dann verschenkt man Rendite. Denn es gibt längst attraktivere Alterna-tiven, die Sicherheit und Flexibilität verbinden – man denke nur an Tages- und Festgeldkonten, Sparbriefe, Geldmarktfonds und entsprechende Zertifikate.

Es gibt aber auch ganz andere aktuelle Aspekte des Sparens, die allwöchentlich für Schlagzeilen sorgen: Große Aktiengesellschaften wollen bzw. müssen sparen, um ihre Ertragslage zu verbessern. Sparen bei den Unternehmen heißt leider Einsparungen bei den Mitarbeitern – die Entlassungswelle ist noch immer nicht abgeebbt. Und wer arbeitslos ist oder zumindest weniger verdient, der muss im Alltag sparen – beim Geldausgeben. Sparen kann demnach sowohl der Vorsorge dienen als auch eine zwangsläufige Reaktion auf negative Einkommensentwicklungen sein.

Sparen ist also etwas Gutes. Doch man kann des Guten auch zuviel tun. Und wem es finanziell gut geht, der sollte neben dem Sparen zunehmend anlegen! Aus dem Aktienmarkt wegen früherer Fehler auszusteigen und das Geld auf dem Sparbuch zu parken, ist genauso unsinnig wie der umgekehrte Weg, nämlich Spargelder aufzulösen, um damit zu spekulieren.

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