Kutzers Corner
Sparschweine schlachten!

Ich hab’s Ihnen ja schon mehrfach gesagt: Sie sollten nicht nur ans Sparen, Anlegen und Spekulieren denken, sondern auch ans Geldausgeben! Jetzt haben wir den Salat, besser gesagt: die Knappheit.

Bereits seit längerem jammert der deutsche Einzelhandel über die Unlust der Konsumenten. Jetzt warnt die Deutsche Bundesbank vor den Folgen fehlenden Kleingelds. Zu viele Bürger horten das Wechselgeld, insbesondere die kupferfarbenen 1-, 2- und 5-Cent-Münzen, statt sie wieder dem Bargeldkreislauf zuzuführen.

Aber Sie, die Bundesbürger, sind nicht allein daran schuld, sondern auch die Chinesen. Wie das? Nun, die Bundesbank würde ja gern und rasch mehr kleine Münzen prägen lassen, damit sich die Kleingeld-Lage wieder entspannt. Da aber das boomende China schon seit Monaten wie verrückt Rohstoffe aller Art importiert, gibt es hier bei uns einfach nicht genug Stahl für die Münz-Rohlinge.

Die Bundesbank bittet nun Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Ihre Sparschweine zu schlachten und die Bestände an Kleinmünzen verstärkt für die Einkäufe des täglichen Bedarfs zu nutzen. Dabei sollten Sie dann auch möglichst betragsgenau bezahlen.

Alles klar? Ich möchte mit gutem Beispiel voran gehen ... (Ein Sparschwein mit kleinen Münzen wird auf einem Tisch mit einem Hammer „geschlachtet“).

Geben auch Sie dem Einzelhandel das Kleingeld zurück – Und machen Sie’s gut, nicht nur bis morgen!

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