Kutzer´s Corner
Von großen und kleinen Fischen

Das Übernahmefieber beginnt wieder zu steigen, ausgelöst vom Kauf des Chemiekonzerns Celanese durch amerikanische Investoren.

Aktienfans seien aus diesem Anlass daran erinnert, dass es sich meist nicht lohnt, auf schnelle Kursgewinne bei Übernahmeaktien zu setzen. Auch sollten Privatanleger nicht blind die Anteile von Übernahmekandidaten kaufen, wenn entsprechende Namen in den Medien auftauchen. Selbst auf längere Sicht ist es äußerst zweifelhaft, ob die erwarteten Fusionsziele tatsächlich erreicht werden.

Am ehesten profitieren von Altaktionäre von solchen Gesellschaften, denen ein attraktives Übernahmeangebot unterbreitet wird. Das sollte man annehmen, denn oft war es falsch oder hat wenig gebracht, wenn ein großer Fisch einen kleinen schluckt. Wir Angler wissen warum – dazu ein paar Beispiele: Es kommt vor, dass ein Hecht einen anderen gleichgroßen Hecht fressen will – und daran erstickt. Mitunter haben Raubfische auch ein Problem, wenn sie einen zwar kleineren Artgenossen verschlingen, der sich aber noch wehrt – wie der Barsch, der als Abwehrwaffe seine stachelige Rückenflosse aufrichtet. Und dann sei noch darauf hingewiesen, dass es unter den Raubfischen ausgesprochene Feinschmecker gibt, aber auch Aasfresser, die bevorzugt tote oder zumindest kranke Opfer suchen.

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