Kutzers Corner
Wenn´s der Börse trotzdem gutgeht ...

Es ist so gekommen, wie es kommen musste: Die Nachrichtenlage bleibt aus Sicht der Anleger "stark uneinheitlich" .

Selbst der Wirtschaftsteil des Kreisanzeigers am Frühstückstisch wird zum Spiegel einer schwierigen Wirtschaftslage einerseits und überraschender Zwischenberichte großer Börsengesellschaften andererseits: "Arbeitslosigkeit auf Rekordhöhe", "Neuer Pleitenrekord droht", usw. Dazu schlechte Zahlen der Tui im Reisegeschäft und ein VW-Gewinn auf Talfahrt. Andererseits schwarze Zahlen der Commerzbank, ein kräftiges Gewinnplus bei Bayer.

Keine Überraschung ist der erneute Gewinnsprung der Deutsche Börse AG im ersten Quartal. Nach dem Rekordjahr 2002 bereitet die erste börsennotierte Börse ihren Aktionären weiterhin viel Freude. Der Dax ist das bekannteste Wahrzeichen geworden, die Terminbörse Eurex der wichtigste Wachstumsmotor. Auch in Zukunft dürften der derivative Handel und die mit der Geschäftsabwicklung verbundenen Dienstleistungen für Zuwachsraten sorgen, von denen andere nur träumen können.

Die Gruppe Deutsche Börse hat sich längst international positioniert, greift den amerikanischen Terminmarkt an und hat gezeigt, dass sie Rückschläge gut verkraften kann - man denke zum Beispiel an die gescheiterten Fusionspläne mit London. Vor dem Börsengang vor gut zwei Jahren konnten sich selbst Fachleute schwer vorstellen, wie das eigentlich gehen soll, wenn eine Börse an die Börse geht. Heute bleibt die lapidare Feststellung, dass es richtig war, Aktionär der Deutsche Börse AG zu werden - ihr Kurs hat sich seither kontinuierlich und deutlich besser als der Dax entwickelt! Eine Börse, die auch in schlechten Börsenzeiten glänzend verdient. Irgendwie verrückt, oder?

Machen Sie?s gut - bis morgen!

Hier erreichen Sie den Autoren per Email: h.kutzer@vhb.de

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