Kylie Minogue präsentiert Streetka
Ford setzt auf die Nische

Auch Ford sucht den Erfolg mit Nischenmodellen, wie zum Beispiel dem Spaß-Roadster Streetka.

dpa PARIS. Der Autokonzern Ford setzt immer stärker auf Nischenmärkte. "Unsere Stärke liegt darin, dass wir unser Produktangebot so ausgeweitet haben", sagte der Vorstandschef der deutschen Ford-Werke Bernhard Mattes, der dpa am Donnerstag auf dem Automobilsalon in Paris. "Wir besetzen immer mehr interessante Segmente." Ein Beispiel sei der in Paris vorgestellte Spaß-Roadster Streetka, den die australische Pop-Sängerin Kylie Minogue präsentierte. Der Streetka habe auch auf dem deutschen Markt sehr gute Chancen. Ziel sei es, dort "einige Tausend" Einheiten zu verkaufen, meinte Mattes.

Ford stellte außerdem einen Minivan auf Focus-Basis, den Sportka als Erweiterung der Ka-Familie und den dreitürigen Fiesta vor. "In Deutschland liegt der Anteil der 3-Türer bei über 50 %", sagte Mattes. Daher erwarte er auch für dieses Auto eine hohe Nachfrage. Noch stärker als sein Vorgänger Rolf Zimmermann will der deutsche Ford-Chef das Markenimage des Autobauers stärken. Für Ford bleibe es 2002 zunächst bei dem Ziel, "profitabel zu wachsen". Die Aussichten der Branche für das kommende Jahr hingen auch davon ab, ob in Deutschland die Verunsicherung des Mittelstands und damit auch der Konsumenten durch politische Reformen überwunden wird.

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