Label von Sony, Seagram, Bertelsmann, EMI und Time Warner haben Kunden laut CNN gesschröpft
Fünf Musikfgiganten wegen Preisabsprache vor Gericht

dpa NEW YORK. Die fünf weltgrößten Label müssen sich vor einem New Yorker Bezirksgericht gegen den Vorwurf der Preisabsprache verteidigen. Kläger sind 28 US-Staaten, die eine Sammelklage gegen die Musik-Giganten Sony Music Entertainment, Seagrams Universal Music Group, Bertelsmanns BMG, EMI und Time Warner eingereicht haben, berichtete der Nachrichtensender CNN am frühen Mittwochmorgen. Die illegalen Aktionen der Marktführer hätten Millionen Kunden dazu gezwungen, CDs zu überhöhten Preisen zu erwerben, heißt es in der Klageschrift.

Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung steht eine Strategie der großen Labels, die als "Minimum Advertising Pricing" oder MAP bekannt ist. Danach finanzierten die Labels Werbeausgaben von Einzelhändlern für Schallplatten, CDs und Kassetten mit, solange die Händler einen von ihnen festgesetzten Minimalpreis nicht unterschritten. Die fünf Musik-Giganten verteidigen sich CNN zufolge mit der Begründung, sie hätten keinen Gewinn aus der MAP-Strategie gezogen, gegen den Verdacht der in den 28 US-Staaten illegalen Preisabsprache.

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