Labor-Ergebnis negativ
Entwarnung nach Seuchen-Verdacht in Brandenburg

dpa POTSDAM. Der erste brandenburgische Verdachtsfall von Maul- und Klauenseuche hat sich nicht bestätigt. Das teilte das Potsdamer Agrarministerium am Dienstag mit. Ein erster Schnelltest der Gewebeprobe des verdächtigen Schweins in der Tübinger Bundesforschungsanstalt für Viruserkrankungen sei negativ ausgefallen. Das endgültige Resultat wird für Ende dieser oder Anfang nächster Woche erwartet. Bisher gibt es in Deutschland noch keinen bestätigten MKS-Fall.

Das verdächtige Tier stammte aus einem Schweinemastbetrieb in Bärenklau bei Guben im Landkreis Spree-Neiße. Es gehörte zu 40 Schweinen, die am Montagmorgen in den Schlachthof in Kasel-Golzig (Dahme-Spreewald) geliefert worden waren. Bei den vorgeschriebenen Untersuchungen fielen Bläschen am Maul des Tieres auf.

Der Schlachthof mit etwa 230 Beschäftigten wurde vorsorglich gesperrt, die Produktion gestoppt. Der Mastbetrieb wurde durch den sofort einberufenen Krisenstab unter Beobachtung gestellt und unterliegt ständiger tierärztlicher Kontrolle. Bei den 1 600 Tieren des Bestandes wurden seither keine weiteren Symptome der Seuche festgestellt. Tiere, Futter und Gülle dürfen den Hof nicht verlassen. Der Zugang ist nur für wenige Mitarbeiter unter besonderen Schutzmaßnahmen möglich.

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