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Längere Ladenöffnungszeiten in Sicht

Nach jahrelangen Auseinandersetzungen um eine weitere Lockerung des Ladenschlusses ist jetzt bundesweit ein Durchbruch in Sicht.

ddp BERLIN. Die Wirtschaftsstaatssekretäre der Länder plädierten am Montag bei einem Treffen in Berlin für eine Regelung, wonach Geschäfte künftig montags bis freitags von 06.00 bis 22.00 Uhr und samstags von 06.00 bis 20.00 Uhr öffnen können. Außerdem soll an vier Sonn- und Feiertagen pro Jahr außerhalb des Monats Dezember Einkaufen möglich sein, jedoch nur zwischen 12.00 und 18.00 Uhr.

Für diese Regelung gab es eine breite Mehrheit unter den Staatssekretären. Lediglich Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein enthielten sich der Stimme.

Damit konnte sich Berlin im Wesentlichen durchsetzen, dessen vor einem Jahr gestartete Bundesratsinitiative Öffnungszeiten montags bis samstags von 06.00 bis 22.00 Uhr vorsah. Für die vom Freistaat Sachsen geforderte vollständige Freigabe der Öffnungszeiten an Werktagen fand sich dagegen keine Mehrheit.

Berlins Wirtschaftsstaatssekretär Volker Liepelt bewertete die Übereinkunft als "echten Durchbruch für ein modernes, flexibles Ladenöffnungsrecht". Er äußerte sich zuversichtlich, dass die Empfehlung noch in diesem Jahr beschlossen wird und das entsprechende Gesetz in Kraft tritt.

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