Längeres Verfahren erwartet
Richter bestätigt Schadenersatzurteil gegen US-Tabakkonzerne

vwd/ap MIAMI. Ein Richter in Florida hat am Montag das Schadenersatzurteil gegen die fünf größten US-Tabakkonzerne bestätigt, die 145 Mrd $ an kranke Raucher zahlen sollen. Die Aussage der Firmen, dass dies ihren Ruin bedeute, wies Richter Robert Kaye zurück. Er bestimmte zugleich, dass das Geld mehr Menschen zugute kommen soll. Er gab seine Entscheidung bekannt, nachdem ein Bundesrichter den Fall an ihn zurückverwies hatte. Nach diesem Urteil wird nun ein längeres Verfahren in den Berufungsinstanzen von Florida erwartet. Die Industrie muss 100 Mill. $ als Sicherheit für das Berufungsverfahren hinterlegen, was die Anwälte der Tabakindustrie umgehend zusagten.

Der Vizepräsident von Philip New York, William Ohlemeyer, wiederholte die Vorwürfe der Industrie an das Gericht. Laut dem Gesetz von Florida dürfe ein Urteil nicht zum Ruin des Unternehmens führen, und es sei deutlich, dass keine Industrie 145 Mrd $ Schadenersatz zahlen könne. Ein Geschworenengericht hatte die Tabakindustrie in Florida im Juli verurteilt.

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