Lage angeblich unter Kontrolle
Parteien in Mazedonien beraten über neue Verfassung

dpa SKOPJE. Die Führer der vier großen mazedonischen und albanischen Parteien haben am Montag in Anwesenheit von Mazedoniens Präsident Boris Trajkovski ihre Verhandlungen über eine neue Landesverfassung fortgesetzt. An dem Treffen nahm auch der US- Sonderbeauftragte für Mazedonien, James Pardew, teil. Die beiden albanischen Parteien hatten am Sonntag den von der USA und der EU vorgelegten Entwurf für Verfassungsänderungen als unzureichend abgelehnt.

Vor dem Treffen mit den Parteienvertretern hatte Trajkovski mit Pardew, dem EU-Sonderbeauftragten Francois Leotard, Nato-Botschafter Hans-Jörg Eiff sowie dem Innen- und Verteidigungsminister über die Sicherheitslage in dem Krisengebiet gesprochen. Innenminister Ljube Boskovski sagte, die Lage sei nach den Angriffen albanischer Rebellen vom Sonntag wieder unter Kontrolle. Sollten die Rebellen weiter die seit Freitag geltende Waffenruhe im Nordwesten des Landes missachten, würden die mazedonischen Sicherheitskräfte zurückschlagen, sagte er.

Zuvor hatte es geheißen, die Rebellen hätten in der Nähe von Tetovo neue Straßensperren errichtet und mehrere Dörfer in der Umgebung besetzt. Nach Angaben des Innenministeriums hatten die UCK-Rebellen am Wochenende fünf Zivilisten als Geiseln genommen.

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