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Lambda verbucht Gewinneinbruch und kündigt Sparprogramm an

Der Laserhersteller Lambda Physik hat nach Abschreibungen einen Gewinneinbruch im abgelaufenen Geschäftsjahr (30. September) erlitten.

dpa-afx GÖTTINGEN. Wegen der Krise in der Halbleiterbranche-Branche habe das Göttinger Unternehmen eine Wertberichtigung der Lagerbestände von 14 Mill. ? vornehmen müssen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Lambda kündigte ein Sparprogramm an.

Ohne die Wertberichtigung habe das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 17,3 Mill. ? nach 12,4 Mill. ? im Vorjahr betragen, erklärte das im Nemax 50 notierte Unternehmen. Nach Berücksichtigung der Sondereffekte liege das Ergebnis bei rund drei Mill. ? und der Jahresüberschuss bei etwa zwei Mill. ?. Der Umsatz betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 137 Mill. ? nach 100,2 Mill. ? im Vorjahr.

Um die Ergebnissituation wieder zu verbessern, hat sich Lambda ein Sparprogramm verschrieben. Die Produktionskapazitäten sollen am Standort Göttingen zusammengezogen werden. Zudem würden Forschung und Entwicklung auf weniger Produkte konzentriert. Die Mitarbeiterzahl soll um 10 % reduziert werden, sagte Lambda-Chef Dirk Basting auf einer Telefonkonferenz mit Analysten. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 448 Mitarbeiter.

Für das laufende Geschäftsjahr 2001/2002 zeichnete Lambda auf Grund der anhaltenden Schwäche im Halbleiterbereich ein düsteres Bild. Der Vorstand erwartet einen Umsatzrückgang von 25 %. Mittelfristig sehe das Göttinger Unternehmen die Wachstumperspektiven aber positiv.

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