Lampenhersteller erwartet leichte Besserung
Osram sieht Licht am Ende des Tunnels

Der zum Siemens-Konzern gehörende weltweit zweitgrößte Lampenhersteller Osram rechnet nach einer rückläufigen Geschäftsentwicklung 2001/02 (zum 30. September) im laufenden Jahr mit einem moderaten Umsatzzuwachs.

Reuters MÜNCHEN. Für das seit Oktober laufende Geschäftsjahr sehe man Anzeichen einer Besserung, aber keine Trendwende, erklärte Osram in München. In allen Sparten werde mit einer leichten Umsatzverbesserung gerechnet. Wegen der globalen Konjunkturflaute sei der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) 2001/02 auf 365 Millionen Euro nach 462 Millionen Euro im Vorjahr geschrumpft. Im Vorjahreswert seien allerdings Sondererträge von 54 Millionen Euro enthalten. Der Umsatz sei leicht auf 4,4 (2000/01: 4,5) Milliarden Euro gesunken.

Osram begründete den Gewinnrückgang mit der insbesondere in Nord- und Südamerika schwachen Konjunktur, einem weltweit verschärften Wettbewerb sowie Restrukturierungskosten in den USA und Deutschland. Vor diesem Hintergrund sei der Konzern mit den erzielten Werten insgesamt zufrieden, erklärte Osram-Chef Wolf-Dieter Bopst.

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