Land Berlin darf sich bestätigt sehen
Bankgesellschaft macht Gewinn

Die Bankgesellschaft Berlin AG hat im ersten Quartal dieses Jahres ein Ergebnis nach Steuern von plus 118 Mill. Euro erzielt.

fmd BERLIN. Die Bankgesellschaft Berlin AG hat im ersten Quartal dieses Jahres ein Ergebnis nach Steuern von plus 118 Mill. Euro erzielt. Maßgeblich beeinflusst wurde das Ergebnis durch den Verkauf der tschechischen Zivnostenka banka an Unicredito Italiano für 90 Mill. Euro. Im Vorjahresquartal hatte die Bank noch einen Verlust von 114 Mill. Euro verbucht.



Der Mehrheitseigner, das Land Berlin hält rund 81 % der Anteile, dürfte zufrieden sein. Ende März hatte der Senat entschieden, die Sanierung in eigener Regie fortzusetzen und erst 2006 einen neuen Privatisierungsversuch zu starten. Das Nachsehen hatten US-Investoren. Seitdem hängt das Überleben des Senats auch von den wirtschaftlichen Fortschritten der Bankgesellschaft ab.

"Die Erträge stabilisieren sich, dennoch gilt nach wie vor vorsichtige Zurückhaltung", kommentierte Vorstandsvorsitzender Hans-Jörg Vetter die Quartalszahlen. Schließlich sei man erst dabei, die Nulllinie von unten zu durchstoßen. Ziel sei es, 2003 ein mindestens ausgeglichenes operatives Ergebnis zu erreichen, sagte Vetter.



Besonders zufrieden zeigte sich der Vorstandschef mit der Kostenentwicklung. Die Verwaltungsaufwendungen verringerten sich um 15,5 % auf 354 Mill. Euro. Zudem konnte die Risikovorsorge um neun Mill. Euro auf 70 Mill. Euro heruntergefahren werden. Schon bei anderer Gelegenheit kündigte Vetter an, dass sich die Bankgesellschaft jetzt stärker um ihre Kunden kümmern müsse. Man sei bislang zu stark mit sich selbst beschäftigt gewesen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%