Land nutzt weniger Kohle
China sichert EU Unterstützung für Kyoto-Klimaschutzabkommen zu

dpa PEKING. Nach der Absage der USA an das Klimaschutzprotokoll von Kyoto hat China der Europäischen Union (EU) Unterstützung bei der Umsetzung des Abkommens zugesichert. Der schwedische Umweltminister Kjell Larsson sagte nach einem Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen Xie Zenhua und Chinas Vizeaußenminister Wang Guangya am Montag in Peking vor Journalisten, es gebe keine Alternative zum Kyoto-Protokoll. Die EU werde auch ohne die USA an dem Abkommen festhalten. Er äußerte zugleich die Hoffnung, dass es doch noch gelingen werde, die USA zum Umdenken zu bewegen.

Die USA sind für 40 % des Ausstoßes von Treibhausgasen aller Industriestaaten verantwortlich. Das Abkommen aus dem Jahr 1997 fordert von den Industrieländern, ihre Treibhausgas-Emissionen zwischen 2008 und 2012 im Schnitt um 5,2 % zu senken.

"Wir hatten sehr gute Gespräche in China", sagte Larsson, der als Vertreter der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft in die chinesische Hauptstadt gereist war. Als besonders ermutigend wertete Larsson die Tatsache, dass die Nutzung von Kohle in China in den vergangenen fünf Jahren um 30 % zurückgegangen sei. Zugleich sei die Effizienz der Energienutzung um 50 % gesteigert worden.

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