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Landesregierung soll am 8. Dezember über Klöco-Verkauf berichten

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen soll am 8. Dezember den Wirtschaftsausschuss des Landtages über den aktuellen Stand der Verhandlungen zum Verkauf des Stahl- und Werkstoffhändlers Klöckner & Co (Klöco) informieren.

dpa-afx DÜSSELDORF. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen soll am 8. Dezember den Wirtschaftsausschuss des Landtages über den aktuellen Stand der Verhandlungen zum Verkauf des Stahl- und Werkstoffhändlers Klöckner & Co (Klöco) informieren. Ein entsprechender Antrag sei an den Vorsitzenden des Ausschusses gegangen, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Gerhard Papke, der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.

"Obwohl sich unter den Kaufinteressenten offenbar auch solche befinden, die den Einstieg bei Klöckner & Co als langfristiges Investment mit der Perspektive eines Beschäftigungsausbaus sehen, gilt ein Finanzinvestor als Favorit für die Übernahme des Aktienpakets", heißt es in dem Schreiben Papkes. In diesem Fall könnte dem Traditionsunternehmen nach Einschätzung von Branchenkennern die Zerschlagung drohen.

Gegenwärtig ist Klöco überwiegend im Besitz der WestLB, die 94,9 Prozent an der Duisburger Firma hält. Klöco setzte im abgelaufenen Jahr mit 10 000 Beschäftigten 3,8 Mrd. Euro um. Als Favoriten für den Kauf hat die Bank bereits die Beteiligungsgesellschaft BVT (Bessemer, Vogel & Treichl) genannt.

Die Landesregierung werde gebeten, ihren Kenntnisstand über die Verkaufsverhandlungen darzulegen, heißt es weiter in dem Schreiben. Außerdem solle sie berichten, "welche Schritte sie selbst unternommen hat, um auf eine Lösung hinzuwirken, die den Erhalt der Arbeitsplätze von Klöckner & Co in Nordrhein-Westfalen sicherstellt."

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