Landgericht untersagt Wiederholung der Anschuldigungen
Lufthansa mit einstweiliger Verfügung gegen Deutsche BA

Das Landgericht Düsseldorf bestätigte damit die Auffassung der Lufthansa, dass die BA in wettbewerbswidriger gehandelt und die rechtlichen Grenzen vergleichender Werbung überschritten habe.

ap FRANKFURT/MAIN. Die Deutsche BA darf nicht mehr behaupten, die Lufthansa wolle mit dem Einstieg bei Eurowings den Wettbewerb ausschalten. Das Landgericht Düsseldorf untersagte am Montag der Deutschen BA "ihre unwahren und herabsetzenden Anschuldigungen gegen die Lufthansa im Zusammenhang mit der geplanten Eurowings-Beteiligung zu wiederholen". Das Gericht habe damit die Auffassung der Airline bestätigt, dass die Deutsche BA sie in wettbewerbswidriger Weise attackiert und die rechtlichen Grenzen zulässiger vergleichender Werbung überschritten habe.

Lufthansa hatte im September angekündigt, sie werde mit zunächst 24,9 % beim inländischen Konkurrenten Eurowings einsteigen. Wenn die Kartellbehörden zustimmten, wolle sie den Anteil weiter ausbauen. Der Hauptgeschäftsführer der Deutschen BA, Adrian Hunt, war laut Lufthansa in einer Presseerklärung der BA-Tochter mit den Worten zitiert worden: "Einziges Ziel dieser Beteiligung ist es, den bestehenden Wettbewerb auszuschalten." Dem Passagier bleibe keinerlei Auswahl mehr. Wer fliegen wolle, müsse den Monopol-Tarif akzeptieren. Das Landgericht Düsseldorf untersagte den Angaben zufolge diese Behauptungen, ebenso wie die Bemerkung, auf jeden Fall bleibe die Deutsche BA die bessere Alternative in Deutschland.



Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%