Landurlaub abgesagt
USA verlegen Flugzeugträger vor die Ostküste

Nach den Anschlägen auf das World Trade Center in New York und den Angriff auf das Pentagon in Washington verlegen die USA jetzt zwei Flugzeugträger vor die Ostküste. Ein Vertreter der Marine in Norfolk in Virginia sagte am Mittwoch, die Flugzeugträger "John F. Kennedy" und "George Washington" seien bereits in See gestochen.

rtr NORFOLK. Außerdem seien fünf Raketen-Kreuzer und zwei Lenkwaffen-Zerstörer entsandt worden, um für ausreichende Luftabwehr für New York und Washington zu sorgen. Aus Marinekreisen verlautete, auch die Besatzung des im Hafen von Norfolk ankernden Flugzeugträgers "Theodore Roosevelt" sei vom Landurlaub zurück beordert worden.

Offiziell gilt die Entsendung der Marineeinheiten der Sicherung des Luftraums, speziell nach dem Wiederanlaufen des privaten Flugverkehrs über den USA, der seit den Angriffen von New York und Washington gesperrt ist. Inoffiziell hieß es, Flugzeugträger seien auch sicherer, solange sie auf See seien, als wenn sie im Hafen lägen.

Die Angriffe auf das World Trade Center und das Pentagon war am Dienstag von vielen Amerikanern mit dem historischen Schock von Pearl Harbor verglichen worden, als die Japaner 1941 die US-Flotte bombardierten und damit den Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg auslösten. Westliche Politiker hatten die mutmaßlichen Terroranschläge in den USA als "Kriegserklärung" gegen die zivilisierte Welt bezeichnet.

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