Lange Staus zu Beginn der Osterferien: Massenkarambolagen mit rund 100 Autos

Lange Staus zu Beginn der Osterferien
Massenkarambolagen mit rund 100 Autos

Bei Massenkarambolagen mit mehr als 100 Fahrzeugen sind am Freitag auf der Autobahn A 9 München-Berlin mindestens 47 Menschen verletzt worden, 10 von ihnen schwer.

HB/dpa MÜNCHBERG. Nach Angaben der Polizei herrschte am Unfallort in der so genannten Münchberger Senke zwischen Bayreuth und Hof in Nordbayern schlechte Sicht. Bei leichtem Schneefall schien zugleich die Sonne. Als Unfallursache nannte die Polizei zu geringen Abstand.

"Es ist ein Bild der Verwüstung", sagte ein Polizeisprecher. Autos seien ineinander verkeilt, einige lägen übereinander. Fünf Hubschrauber, Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Autobahnmeisterei waren vor Ort, um die teilweise in ihre Wagen eingeklemmten Personen zu retten. Busse und Lkw waren nicht in den Serienunfall verwickelt. "Sonst hätte es mit Sicherheit Tote gegeben", sagte der Sprecher.

In Richtung Berlin ereigneten sich vier größere Unfälle, in Richtung München gab es einen durch Schaulustige verursachten Unfall. Ersten Schätzungen zufolge entstanden mehrere hunderttausend Euro Schaden. Die Rettungsdienste waren mit 20 Fahrzeugen und acht Hubschraubern im Einsatz. Die Autobahn war mehrere Stunden komplett gesperrt. In beiden Fahrtrichtungen bildeten sich zum Auftakt der Osterferien kilometerlange Staus.

In der Münchberger Senke waren 1990 bei einer Massenkarambolage mit 170 Fahrzeugen im Nebel 10 Menschen ums Leben gekommen. Inzwischen ist die Autobahn an dieser Stelle ausgebaut und entschärft worden.

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